Bangkok

Thailand / 2016

Ein riesiger Dschungel an Straßen, geschmückt mit zahlreichen beeindruckenden Tempeln und Palästen, tausenden leckeren Garküchen, und richtig dichtem Verkehr. In Bangkok ist echt was los.

Imposante Tempel- und Palastanlage

01 / Wat Phra & Golden Palace

Tochdown Bangkok. Die Einreise klappt problemlos, die Verständigung mit dem Taxifahrer, der uns in die Stadt bringen soll, ist dagegen eine Herausforderung. Als er endlich verstanden hat, was unser Ziel ist, geht sie auch schon los, die rasanteste Taxifahrt unseres Lebens mit dem nervösesten Fahrers unseres Lebens. Aber vielleicht ist es auch normal, wie sich die Taxifahrer durch den dichten Verkehr von Bangkok pflügen.

Am nächsten Tag kämpfen wir uns wieder durch dichten, höllischen Verkehr, zum Wat Phra und dem Grand Palace. Der Wat Phra war der Tempel der alten Könige Thailands und ist Teil des alten Königspalastes, dem Grand Palace. Die imposante Anlage beherbergt den weltberühmten Emerald Buddha (Smaragd Buddha), eine Statue, welcher höchste Heiligkeit zugesprochen wird. Durch seine leuchtend grüne Farbe erhielt der 66 cm hohe Buddha seinen Namen. Besonders fällt uns auf, dass im Tempel zahlreiche wertvolle Materialien verarbeitet sind. Es müssen Tonnen von Gold, Bronze, Elfenbein und Marmor sein, die den Tempel schmücken.

Die Residenz zahlreicher ehemaliger Könige des Landes befindet sich direkt hinter dem Wat Phra: Zwar ist der Grand Palace nicht so prachtvoll wie der Tempel des Palastkomplexes, trotzdem ist der Anblick beeindruckend. Beeindruckt sind wir auch von der Masse an Menschen, die diesen Ort besuchen. Wir hätten besser ganz früh am Tag hier sein sollen!

Wir umrunden das Palast- und Tempelareal und lassen uns durch die engen Gassen des Amulet Market treiben, ehe wir eine kleine Thai-Food-Pause einlegen. Das Gewusel ist in den Straßen von Bangkok fordet uns und ist ein perfekter Spiegel der gesamten Stadt: laut, bunt, eng, voll, wirr – und dazu noch diese Hitze. Für den ersten Tag in Thailand fühlen wir uns etwas überfahren …

Gestärkt geht es weiter zum Wat Pho, dem ältesten Tempel der Stadt. Zu unserem Glück ist diese Tempelanlage weniger überlaufen. Die vielen kleinen Tempel sind wunderschön, vor allem beeindruckt uns der 46 Meter lange, goldene, liegende Buddha.

Kultstrasse unter Backpackern – warum eigentlich?

02 / Khao San Road

Wir steigen ins nächste Tuktuk (ein einfaches und günstiges Mittel zur Fortbewegung), und werden schon wieder ungewollt Beifahrer in einem Autorennen, das eigentlich nicht stattfindet. Wir überqueren als Erste die Ziellinie an der Khao San Road und steigen schnell aus dem Gefährt. Was die Backpacker-Welt an der Khao San Road so toll findet, können wir nicht ganz nachvollziehen … es erinnert alles an eine Ballermann-Party-Meile mit maximalem Touri-Faktor. Wir setzen uns in eine Kneipe und beobachten das bunte Treiben auf der Straße, doch nach zwei erfrischenden Bieren machen wir uns auf den Rückweg. Das hier ist nicht das Thailand, das wir suchen.

Ab auf die Märkte

03 / Chinatown & Talat Kao

Am nächsten Tag lassen wir uns einfach treiben und steigen ungeplant im ältesten Stadtteil Bangkoks aus: in Chinatown. Gebannt von dem lebendigen, chaotischen und hektischen Treiben streunern wir durch überfüllte Gassen mit vielen kleinen Shops, chinesischen Garküchen und Märkten. Schon wieder läuft uns das Wasser im Mund zusammen bei all den leckeren Gerüchen. Schließlich erreichen wir den Talat Kao, einen über 100 Jahre alten Markt in der Issaranuphap Lane, wo man jeden Tag alle Arten von thailändischen Lebensmitteln kaufen kann.

Soviel Sightseeing macht natürlich hungrig, aber keine Sorge, nach Essen müssen wir nicht lange suchen. Das Street Food ist vielfältig, günstig und lecker – und teilweise sehr gut gewürzt! Aber auch die vielen kleinen Restaurants bieten alles, was die asiatische Welt hergibt. Von der Nudelsuppe über Reisgerichte bis zum Fisch. Echt lecker!

Den Rest des Tages laufen wir kreuz und quer durch Bangkok, vorbei an unzähligen Tempelchen und Schreinen. Die unglaubliche Hitze, der Lärm und die stickige Luft machen uns allerdings zu schaffen, und so kehren wir völlig erschöpft zum Hotel zurück.

Wir wollen Bangkok nicht schlechtreden, aber wir müssen jetzt gestehen: Drei Tage Bangkok reichen uns. So schön Bangkok ist, der Lärm und Trubel dieser Metropole ist nichts für uns. „Nichts wie raus in die Natur!“ ist unser Gedanke … davon gibt es in Thailand ja reichlich, und genau das steht für die weitere Reise auf unserem Plan.

Unsere Route

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© 2018 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer