Paris

Frankreich / 2017

Über Paris ist vieles gesagt und geschrieben worden – entsprechend hoch waren unsere Erwartungen, und entsprechend viel sind wir gelaufen: 60 Kilometer in vier Tagen sorgen für einen sehr guten Überblick über Frankreichs Hauptstadt. Und platte Füße!

Schöne Überraschung!

01 / Paris

Rebecca schwärmt seit Jahren von Paris, und nimmt Hendriks Geburtstag in diesem Jahr zum Anlass, ihnen beiden ein verlängertes Wochenende in Frankreichs Hauptstadt zu schenken. Am Geschenk hat sich unsere Lieblings-Airline KLM ein kleines Stück beteiligt: Nachdem wir auf unserem Rückweg aus Mexiko im Februar aufgrund von schweren Stürmen in Amsterdam gestrandet waren, haben wir von KLM schon wieder einen Gutschein für die entstandenen Unannehmlichkeiten bekommen. Diesen Voucher nutzen wir also gleich mal für eine Städtereise nach Paris. So macht fliegen doch Spaß!

Überrascht sind wir auch, weil wir zwei Stunden vor Abflug die Nachricht erhalten, dass der Flug ab Bremen soeben gecancelt wurde. Mit Zwischenstopp in Frankfurt geht es dann nach Paris. Wir können es nicht ändern, zumindest sammeln wir so ein paar Flugmeilen mehr.

Unvergleichlicher Charme

02 / Notre-Dame & Co.

Endlich angekommen, lassen wir das Gepäck in unserem kleinen Hotel zurück und machen uns zunächst auf den Weg zur Notre-Dame und zum Marais Quarter. Schnell wird uns klar, dass Paris ein ganz besonderes Flair ausstrahlt. Die alten, imposanten Gebäude mit ihrer riesigen Geschichte, die gemütlichen Cafés, den schicken Bistros und den unwiderstehlichen Pâtisserien und vieles mehr sind erstklassig und begeistern uns von der ersten Minute an. Das Essen, ganz besonders die Bäckereien mit all ihren Leckereien, sind für uns das ganz große Highlight von Paris. Wie sehr wünschen wir uns, wenn es solche Bäckereien bei uns Zuhause geben würde …

60 Kilometer in vier Tagen

03 / Tour de France & Tour de Paris

Über Paris ist vermutlich schon alles geschrieben worden, was man nur schreiben und erzählen kann. In den nächsten vier Tagen laufen wir nicht weniger als 60 Kilometer kreuz und quer durch die Stadt und entdecken alles, was dazu gehört. Den Eiffelturm haben wir uns deutlich größer vorgestellt, als er tatsächlich ist. Am Arc de Triomphe wundern wir uns, wie gut es mit dem Verkehr klappt – ein einziges, kontrolliertes Chaos. Über die Champs-Élysées steuern wir auf den Place de la Concorde zu und marschieren weiter zum Palais du Louvre mit dem gleichnamigen Museum. Ein Besuch des Louvre reizt uns wohl, doch die Zeit ist zu knapp und die Menschenmenge zu groß.

Wir laufen weiter durch die Gassen auf dem Montmartre, werfen einen kurzen Blick auf die Sacré-Cœur (auch hier wieder eine nicht endend wollende Menschenschlange), lassen uns von den Gruften auf dem Cimetière de Montmartre beeindrucken, beobachten die Menschen im Parc Monceau, staunen vor der Jugendstil-Architektur der Lafayette-Galerie und haben am Ende sogar das Glück, wieder einmal Zeitzeuge eines Sportevents zu werden: dem Finale der Tour de France.

„Schöne“ Überraschung vor dem Rückflug

04 / Charles-de-Gaulle

Das einzige, das uns wirklich enttäuscht hat, ist der Sommer. Eine Stadt wirkt bei Sonnenschein immer besser. Doch wir wollen uns nicht beklagen, denn jede Wetter-App hat uns reichlich Regen vorausgesagt. Zu unserem Glück haben die Wolken gehalten, und für einige dramatische Szenen in den Fotos gesorgt.

Erschöpft, aber glücklich und von Eindrücken überschüttet, machen wir uns auf den Rückweg zum Charles-de-Gaulles. Und schon wieder gibt es eine Überraschung: Die Maschine ist überbucht und wir stehen auf Standby – wir richten uns gerade mental auf eine weitere Nacht in einem Flughafenhotel ein, da kommt die erlösende Info, dass wir doch mitkommen. Paris ist gar nicht so weit weg von Bremen – und doch scheint es eine Ewigkeit entfernt zu sein, wenn es mit dem Fliegen nicht so klappt.

Unsere Route

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte addieren Sie 2 und 2.
© 2018 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer