Palm Springs

Kalifornien, USA / 2013 / 2014 / 2016

Auf dem Fahrrad bei 39 Grad im Schatten durch Palm Springs – auf den Spuren der Mid-Century-Architektur. Die unzähligen top-designten Häuser boten schon Stars wie Elvis, James Dean oder Frank Sinatra ein Zuhause mitten in der Wüste.

Mit dem Fahrrad auf „Architek-Tour“


01 / Mid-Century-Architektur

Palm Springs ist ein Mekka für Mid-Century-Architektur und damit ein einziges, großes Architektur-Museum. Namen bekannter Architekten wie Richard Neutra, Albert Frey oder die Brüder George und Robert Alexander müssen einem nicht unbedingt etwas sagen, um sich nicht auf Anhieb in diese Retro-Architektur zu verlieben.

Es gibt zahlreiche Anbieter von geführten Touren, die in klimatisierten Bussen die Interessenten von Haus zu Haus fahren. Wir finden es jedoch spannender, uns selbst auf den Weg zu machen – ohne dabei auf die Geschichten dahinter verzichten zu müssen. Kurzerhand laden wir uns die App "Palm Springs Modern: Mid-Century Architecture Tours" von Desert Publications herunter, satteln unsere Beach-Cruiser und machen uns auf den Weg. Die Amerikaner erklären uns natürlich für völlig verrückt, aber das stört uns nicht.

Fahrrad-Tour bei 39 Grad im Schatten

02 / Retro-Architektur

Bei 39 Grad im Schatten (den wir selten haben) führt uns der Weg zum Haus des berühmten Kaufhaus-Königs Edgar H. Kaufmann, weiter zur Tramway Gas Station (das heutige Visitor Center), und vorbei an ehemaligen Wohnhäusern berühmter Stars wie Marilyn Monroe, Steve McQueen oder Barry Manilow. Auch das Honeymoon Hideaway von Elvis Presley lassen wir uns nicht entgehen.

Zurück in Downtown finden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants im 50er-Jahre-Ambiente, allen voran das Art-Museum. Und fast gleich um die Ecke liegt das Twin Palms Frank Sinatra Estate. Es sind aber nicht nur die berühmten Häuser spannend! Egal in welche Seitenstraße man abbiegt, überall stehen beeindruckende und coole Häuser. Da kann man sich auch mal zwei Porsche in die Garage stellen, die farblich zum Haus passen. Warum nicht?

Leider ist uns immer nur ein Blick von außen gegönnt – dabei sind die Häuser gerade innen so spektakulär. Doch die neuen Besitzer lassen sich natürlich nicht gerne auf den Teller und in die Schränke schauen – das verstehen wir zähneknirschend. Trotzdem lohnt sich diese Tour! 35 km und fünf Stunden später steigen wir verschwitzt aber glücklich von den Rädern und erfrischen uns mit einem eiskalten Corona oder zwei.

Unsere Route

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© 2018 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer