Death Valley Nationalpark

Kalifornien, USA / 2003 / 2014

Unterwegs am tiefsten Punkt Nordamerikas, der gleichzeitig auch der heißeste ist: Das Death Valley liegt 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels, wartet mit bis zu 56 Grad Celsius auf seine Besucher, und bietet eine bizarre, einmalige Landschaft. Wer keine Klimaanlage im Auto hat und nicht reichlich Wasser bei sich trägt, bekommt ein Problem.

Goldene Aussichten


01 / Zabriskie Point

Der Death Valley National Park liegt ganz im Osten von Kalifornien nahe der Grenze zu Nevada, etwa 400 Kilometer von Los Angeles und 200 Kilometer von Las Vegas entfernt. Im Sommer ist auch die Zufahrt vom Yosemite National Park aus möglich, sobald der Schnee auf der Tioga Road geräumt ist. Hier finden wir zugleich den heißesten und tiefsten Ort der USA.

Wir durchqueren das Death Valley von Südosten. Am Zabriskie Point bekommen wir einen ersten Eindruck von dem, was uns erwartet. Diese Badlands sind eine bizarre hügelige Erosionslandschaft mit gold schimmernden, wellenförmigen Felsen. Schon jetzt merken wir die Hitze, deshalb springen wir lieber wieder schnell in den klimatisierten Wagen.

Einen noch besseren Ausblick auf das „Tal des Todes“ hat man vom Dante’s View: Von einer Höhe von knapp 1.700 Metern sieht man von hier aus das Badwater Basin unter sich. Wir verzichten allerdings darauf, denn: Die Anfahrt über eine Stichstraße ist sehr zeitaufwändig, besonders das letzte, kurvige Stück soll anstrengend sein, sagt man uns.

Der tiefste Punkt Nordamerikas –
und der heisseste


02 / Badwater Basin

Stattdessen fahren wir ein Stück weiter die Straße entlang. Plötzlich warnen Schilder am Straßenrand, dass wir genügend Benzin im Tank haben sollten, dass wir genügend Wasser an Bord haben sollten, und dass wir besser die Klimaanlage ausstellen sollten, um den Wagen nicht zu überfordern. Kein Wunder, schließlich sind wir jetzt am tiefsten Punkt Nordamerikas angekommen: 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels. Am Badwater Basin hat die Sonne eine unfassbare Kraft, unser Thermometer misst heute knapp 44 Grad Celsius (der Weltrekord soll knapp 57 Grad betragen!). Trotz der Hitze wagen wir ein paar Schritte hinaus in die Salzwüste, es ist ein Überbleibsel eines vorzeitlichen Sees und heute eine weitläufige Salzpfanne.

Hier wenden wir, fahren ein kleines Stück zurück und halten kurz am „Devil’s Golf Course“, ebenfalls ein Teil der Salzpfanne. Allerdings ist der Boden hier nicht glatt und eben wie am Badwater Basin, sondern rauh und uneben. So uneben, dass wohl „nur der Teufel hier Golf spielen könnte“.

Bunte Felslandschaft


03 / Artist’s Palette

Direkt gegenüber des Badwater Basins und Devil’s Golf Course biegen wir in eine Seitenstraße ein, die uns zur „Artist’s Palette“ bringt. Genauer gesagt, ist es eine etwa 15 Kilometer lange Scenic Route, die uns durch eine bunte Felslandschaft führt.

Sahara im Kleinformat


04 / Mesquite Flat Sand Dunes

Weiter geht es für uns nach Norden, Richtung Ausgang. Am nördlichen Ende des Death Valley kommen wir zwangsläufig an den „Mesquite Flat Sand Dunes“ vorbei, ein großes Gebiet aus wunderschönen Sanddünen in verschiedenen Farben und Variationen. Zwar ist das Thermometer hier im Norden wieder etwas gefallen, doch um uns auf den Weg zur größten Düne machen, dafür ist es uns zu heiß.

Unsere Route

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© 2018 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer