Highlight in Kalifornien:
Death Valley Nationalpark

Kalifornien, USA / 2003 / 2014

Es ist der tiefste Punkt Nordamerikas, und gleichzeitig auch der heißeste: Das Death Valley liegt 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels, wartet mit bis zu 56 Grad Celsius auf seine Besucher, und bietet eine bizarre, einmalige Landschaft. Hier erfährst du, was dich im Death Valley erwartet!

Überblick auf das Death Valley:
Zabriskie Point & Dante's View

01 / Zabriskie Point
Anfahrt & Route zum Death Valley

Der Death Valley National Park liegt ganz im Osten von Kalifornien nahe der Grenze zu Nevada, etwa 400 Kilometer von Los Angeles (Zufahrt über Highway 127 / Baker) und 200 Kilometer von Las Vegas (Zufahrt über Highway 95 / Death Valley Junction) entfernt. Im Sommer ist auch die Zufahrt vom Yosemite National Park aus möglich, sobald der Schnee auf der Tioga Road geräumt ist.

Das Death Valley ist zugleich der heißeste und tiefste Ort der USA. Denke vor deinem Besuch unbedingt daran, genügend Trinkwasser im Auto zu haben, und genügend Benzin an Bord zu haben. Es gibt weit und breit keine Tankstelle!

Erster Anlaufpunkt für ein gutes Panorama

Um einen guten Überblick über die Dimension des Death Valley zu bekommen, gibt es zwei geeignete Anlaufpunkte. Der Zabriskie Point liegt direkt am Highway 190, der südöstlichen Zufahrtsstraße. Diese Badlands sind eine bizarre hügelige Erosionslandschaft mit gold schimmernden, wellenförmigen Felsen. Schon jetzt ist die unerbitterliche Hitze deutlich spürbar!

Einen noch besseren Ausblick auf das „Tal des Todes“ bekommen wir vom Dante’s View, dessen Zufahrt ein kurzes Stück vor Zabriskie Point abgeht. Von einer Höhe von knapp 1.700 Metern können wir das Badwater Basin unter uns sehen. Die Anfahrt über diese Stichstraße ist sehr zeitaufwändig, besonders das letzte, kurvige Stück ist anstrengend.

Der tiefste Punkt Nordamerikas –
und der heißeste


02 / Badwater Basin

Wir folgen dem Highway 190 nach Nordwesten und biegen nach links in das Badwater Basin ab. Schilder am Straßenrand warnen uns, dass wir genügend Benzin im Tank haben sollten, wir genügend Wasser an Bord haben sollten, und dass wir besser die Klimaanlage ausstellen sollten, um den Wagen nicht zu überfordern. Kein Wunder, schließlich sind wir jetzt am tiefsten Punkt Nordamerikas angekommen: 86 Meter unterhalb des Meeresspiegels.

Am Badwater Basin hat die Sonne eine unfassbare Kraft, unser Thermometer misst heute knapp 44 Grad Celsius (der Weltrekord soll knapp 57 Grad betragen!). Trotz der Hitze wagen wir ein paar Schritte hinaus in die Salzwüste, es ist ein Überbleibsel eines vorzeitlichen Sees und heute eine weitläufige Salzpfanne.

So bunt kann das Death Valley sein …

03 / Artist’s Palette

Wieder zurück auf der Badwater Road, kehren wir um und fahren wieder nach Norden. Fast gegenüber der Zufahrt zum Badwater Basins geht eine Seitenstraße zur „Artist’s Palette“ ab. Es ist eine etwa 15 Kilometer lange Scenic Route, die uns zu einer bunten Felslandschaft führt. Die wunderschönen Farben des Sedimentgesteins, das den Amargosa-Gebirgszug bildet, erstrahlt in rosa- und lavendelfarbenen, goldenen und grünen Schattierungen. Am intensivsten sind die Farben am Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr ganz so kraftvoll scheint.

Sahara im Kleinformat
 –
der Norden des Death Valley

04 / Mesquite Flat Sand Dunes

Zurück auf der 190, passieren wir das Visitor Center, das im Zentrum des Parks liegt. Am nördlichen Ende des Death Valley kommen wir zwangsläufig an den „Mesquite Flat Sand Dunes“ vorbei – einem großen Gebiet aus wunderschönen Sanddünen in verschiedensten Farben und Variationen. Zwar ist das Thermometer hier im Norden wieder etwas gefallen, doch um uns auf den Weg zur größten Düne machen, dafür ist es uns zu heiß.

Du siehst: Im Death Valley gibt es zwar nicht viel zu sehen – aber das, was es zu entdecken gibt, ist schon etwas ganz Besonderes. Und unserer Meinung nach ist das Death Valley den weiten Anfahrtsweg absolut wert!

Unsere Route

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© 2019 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer